Die Öffi-Offensive?

OEffioffensive

19. Jänner 2017

19:30 Uhr, KOM Altach

  • Wie bewältigen wir künftig den Verkehr in Vorarlberg?

  • Welche Rolle spielt dabei der öffentliche Verkehr?

  • Welche Chancen und Risiken zeichnen sich ab?

  • Was bedeutet das für die Gemeinden in der Region?

Diskutieren Sie mit LR Johannes Rauch, Landessprecher der Grünen Vorarlbergs.
Eintritt frei, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Eine Veranstaltung von:
BürgerListe Altach+Die Grünen, Die Grüne Liste Götzis,
Emsige und Grüne, Die Grüne Bildungswerkstatt Vorarlberg

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Volksabstimmung Gemeindepark wird konkret

Banner DANKE UnterstützerInnen

Klarer Auftrag der Bevölkerung für Volksabstimmung Gemeindepark Götzis

(Presseinformation der GLG vom 11.12.2016)
Die von der Grünen Liste Götzis beantragte Volksabstimmung zum Gemeindepark fand über 1.300 Unterstützerinnen und Unterstützer. Die erforderliche Anzahl von 1.075 Unterstützungserklärungen wird somit deutlich übertroffen: „Das ist ein sehr klarer Auftrag der Götznerinnen und Götzner, die Volksabstimmung durchzuführen“, so Thomas Ender von der GLG über das offensichtlich große Bedürfnis von Vielen, in dieser Thematik mitbestimmen zu können.

Überwältigender Zuspruch aus der Bevölkerung

Die grundsätzlich schwierigste Hürde um eine Volksabstimmung durchführen zu können ist die hohe Anzahl an Unterstützungserklärungen für den Antrag. Umso erfreuter waren die InitiatorInnen vom überwältigenden Zuspruch aus der Bevölkerung: „Wir haben sehr viele Gespräche geführt und es haben sich spontan viele HelferInnen gefunden, um die nötigen Unterschriften zu sammeln. So waren die meisten Unterschriften schon in kurzer Zeit gefunden. Mit diesem überwältigenden Zuspruch konnten wir nicht rechnen“, beschreibt Thomas Ender das Sammeln der Unterschriften.

Unfreiwillige Helfer

Auch nicht gerechnet hat die GLG mit der unfreiwilligen Hilfe durch die ÖVP. Eine Postwurfsendung mit dem Titel: „Ganz Götzis ist ein Park“ zielte darauf ab, nicht „ungefragt zu unterschreiben“ wie es weiter im Text hieß.  „Die ÖVP hat sich damit argumentativ selbst disqualifiziert“, so Ender, „die Leute haben das als oberflächlichen Versuch durchschaut. Es war danach übrigens noch einfacher, Stimmen zu sammeln, weil Götzis eben keinen Park im Zentrum hat“.

Viele Ideen und Rückmeldungen

Neben der hohen Anzahl an Unterstützungserklärungen kamen beim Sammeln auch viele Themen, Sorgen und Ideen der Menschen zur Sprache. An erster Stelle standen der sorgsame Umgang mit Grundreserven, sowie der Wichtigkeit, „dass nicht alles verbaut werden soll“. Viele waren auch froh, endlich einmal die Möglichkeit zu haben, mitzureden. Das grundsätzliche Gefühl, von der Politik (auch in der Gemeinde) nicht informiert und somit einfach überfahren zu werden war spürbar. „Da geht es gar nicht um Park oder nicht, da geht es einfach um Mitbestimmung und Bürgerbeteiligung – die Leute wollen sich einbringen und mitgestalten“, so Ender.

Es gab auch konkrete Ideen, wie ein solcher Park gestaltet und mit Leben gefüllt werden kann. Und es haben sich schon einige angeboten, aktiv mitzugestalten. „Wir sind bestärkt in unserem Vorhaben und werden weiter konstruktiv an der Umsetzung des Gemeindepark Garnmark Nord arbeiten“, so Ender.
Zuerst ist nun aber die Bevölkerung am Zug und wird voraussichtlich im Februar oder März über die Frage abstimmen, ob das Gemeindegrundstück als Park gewidmet werden soll. Aktuell werden die Unterstützungserklärungen im Meldeamt bestätigt (bis 19.12.2016), bevor dann die Gemeindewahlbehörde nach Feststellung der Richtigkeit dem Bürgermeister den Auftrag erteilt eine Volksabstimmung zu verordnen.

Jetzt Volksabstimmung unterstützen!

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Verkaufen und Verbauen oder eine vielseitig nutzbare öffentliche Parkanlage im Zentrum von Götzis?

In dieser wichtigen Frage sind die Götznerinnen und Götzner gefragt

Wir können nicht guten Gewissens zusehen, wie die Politik mit der letzten Grundreserve im Zentrum von Götzis umgeht. Wir sind besorgt und das beschlossene Verhandlungsmandat an den Bürgermeister bestärkt unsere Sorge. Der vorgeschlagene Weg führt nicht zu einem wirklich qualitätvollen Grünraum im Zentrum. Ohne Volksabstimmung haben wir kein Grundstück mehr für einen Gemeindepark. Deshalb sollen in dieser wichtigen Frage die Götznerinnen und Götzner entscheiden.

Wir bitten Sie um Unterstützung für die Durchführung der Volksabstimmung Gemeindepark Garnmarkt Nord:

Frage: Soll das Grundstück Nr. 5537/1 GB 92110 Götzis (am Garnmarkt Kreisverkehr) als Vorbehaltsfläche „Park“ gewidmet werden?

Hier erhalten Sie die Unterstützungserklärung: Unterstützungserklärung Unterstützungserklärung.pdf
Bitte ausfüllen und zurücksenden an: Thomas Ender, Steinbux 50b, 6840 Götzis


Ausfüllhilfe: Ausfüllhilfe      Flyer zur Volksabstimmung: FlyerVA   Flyer Volkasabstimmung A5


Mithilfe beim Finden von Unterstützerinnen und Unterstützern

Du möchtest selbst Unterstützungserklärungen sammeln oder uns aktiv unterstützen? Dann melde dich bitte hier: jetzt@gruenelistegoetzis.at


Begründung der Fragestellung:

Aufenthaltsqualität und Attraktivität werden wesentlich erhöht

Eine vielseitig nutzbare Parkanlage erhöht die Aufenthaltsqualität für Jung und Alt. Menschen im betreuten Wohnen können am Bänkle sitzen oder im Grünen spazieren. Arbeitende Personen können sich erholen. Studierende und Kursbesucher finden ein inspirierendes Umfeld. PatientInnen und Betreuungspersonen können die Wartezeiten bei Ärzten überbrücken. Kinder haben Platz für Bewegung und Spiel. Jugendliche können sich ohne Konsumzwang treffen. In einem Bürgerbeteiligungsprozess sollen Wünsche und Ideen für den Gemeindepark gesammelt, besprochen und konkretisiert werden.

Park fördert positive Entwicklung des Garnmarkts

Die soziale Bedeutung eines öffentlich zugänglichen Parks fördert auch die Wirtschaftsbetriebe in der Umgebung und sichert dadurch Arbeitsplätze. Wer sich wohl fühlt – als Kunde, ArbeitnehmerIn oder BewohnerIn – konsumiert mehr und bleibt länger vor Ort, ist produktiver oder lässt sich gerne im Ort nieder.

Der Gemeindepark sichert Grundreserve für künftige Generationen

Die öffentliche Nutzung als Park sichert dieses Grundstück als wertvolle Grundreserve für künftige Generationen. Das letzte zusammenhängende Grundstück dieser Größe zu verkaufen hieße auch, sich die letzte Möglichkeit für einen Gemeindepark buchstäblich zu verbauen.

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Thomas Ender, Gemeinderat
Grüne Liste Götzis

Volksabstimmung Gemeindepark Götzis beantragt

Gemeindepark Grundstück

Verbauung oder eine vielseitig nutzbare öffentliche Parkanlage im Zentrum von Götzis – das ist im Grunde die Fragestellung, mit der sich die Grüne Liste Götzis an die Bürgerinnen und Bürger wenden will.

Da sich in der Politik in Sachen Garnmarkt Nord seit über einem Jahr nicht wirklich was bewegt und der Bebauungsdruck auf das letzte freie Gemeindegrundstück am Garnmarkt stetig wächst, wurde am Donnerstag der Antrag auf Durchführung einer Volksabstimmung eingebracht. Konkret will die GLG eine Widmung des gemeindeeigenen Grundstücks beim Garnmarkt Kreisverkehr in eine Vorbehaltsfläche „Park“.

Kein Ergebnis in Sicht nach über einem Jahr

Im Mai 2015 fand der Bebauungsplan Garnmarkt Nord keine Mehrheit in der Gemeindevertretung, unter anderm weil echter Grünraum und öffentliche Flächen zur Erholung gänzlich in der Planung fehlten. „Die nun nach über einem Jahr vorgelegte Grünraumplanung zeigte im Ansatz gute Lösungen. Allerdings sind die darin geplanten Kernflächen für den Grünraum großteils in Privatbesitz und es ist völlig offen, wann und ob die Besitzer dem Plan zustimmen“, so Gemeinderat Thomas Ender von der Grünen Liste Götzis. Zudem kommt, dass der Bebauungsdruck auf das Grundstück der Gemeinde stetig wächst. „Der alte Masterplan für den Garnmarkt sieht eine sehr dichte Verbauung des Gemeindegrundstücks vor – gänzlich ohne Grünraum im Sinne einer öffentlich nutzbaren Fläche. Dieser Entwicklung wollen wir entgegenwirken und fragen deshalb die Götznerinnen und Götzner um ihre Meinung“, so Ender.

Aufenthaltsqualität und Attraktivität werden wesentlich erhöht

In einem Bürgerbeteiligungsprozess sollen Ideen für den Park gesammelt und konkretisiert werden. „Eine vielseitig nutzbare Parkanlage macht Götzis für Jung und Alt attraktiver und erhöht wesentlich die Aufenthaltsqualität. Dies betrifft Menschen im betreuten Wohnen, die am Bänkle sitzen und im Grünen spazieren können, arbeitende Personen, die sich erholen können, Studierende und jene die Kurse besuchen finden ein inspirierendes Umfeld, PatientInnen können Wartezeiten bei Ärzten überbrücken, Jugendliche chillen ohne Konsumzwang“, so Ender weiter.

Park fördert positive Entwicklung des Garnmarkts

Diese soziale Bedeutung eines öffentlich zugänglichen Parks fördert auch die Wirtschaftsbetriebe in der Umgebung und sichert dadurch Arbeitsplätze. „Wer sich wohl fühlt – als Kunde, ArbeitnehmerIn oder BewohnerIn – konsumiert mehr und bleibt länger vor Ort, ist produktiver oder lässt sich gerne im Ort nieder“, erläutert Ender.

Der Gemeindepark sichert Grundreserve für künftige Generationen

Die öffentliche Nutzung als Park sichert dieses Grundstück als wertvolle Grundreserve für künftige Generationen. „Das letzte zusammenhängende Grundstück dieser Größe zu verkaufen hieße auch, sich die letzte Möglichkeit für einen Gemeindepark buchstäblich zu verbauen“, schließt Ender.

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Thomas Ender, Gemeinderat
Grüne Liste Götzis

Quartier Wieden-Kalkofen

Seit geraumer Zeit ist die Wiederbelebung des früheren VWP-Areals in Götzis im Gang. Der gesamte Planungsumfang der Quartiersentwicklung betrifft neben Umbauten an früheren VWP Gebäuden auch die Errichtung neuer Baukörper. Genauere Informationen, Pläne und Studien wurden auf der Website der Marktgemeinde Götzis veröffentlicht.1

Ergänzung vom 17.09.2016: Nach eingehender Diskussion und dem Feedback von Kindergartenpädagog_innen sprechen wir uns entschieden für die Errichtung eines Kindergartens in Form eines eigenständigen Gebäudes aus. Die Qualität der Kinderbetreuung, der Spielflächen und der integrierten Gemeinschaftsräume kann dadurch wesentlich gesteigert werden. Diese noch bestehende Chance sollte nicht verpasst werden.

Der Umbau des VWP selbst ist bereits weitestgehend abgeschlossen und die früheren Wirtschaftsparkgebäude im Süden werden derzeit als „Wiedenpark“ in Wohngebäude umgebaut. Die Errichtung neuer Baukörper steht auf der früheren VWP Fläche („Wohnen im Wieden“) unmittelbar sowie dem großen Parkplatz („Kalkofen“) in absehbarer Zeit noch bevor.

Quartier Wieden-Kalkofen

Die Grüne Liste Götzis hat sich mit den Unterlagen der Marktgemeinde Götzis sowie den Informationen der gegründeten Bürgerinitiative eingehend beschäftigt. Aufgrund der aktuellen Informations- und Sachlage sprechen wir uns gegen die Realisierung des Projektabschnittes „Kalkofen“ nach aktueller Planung aus.

Die Gründe dafür sind insbesondere, dass wichtige Aspekte der Zukunftsentwicklung unberücksichtigt bleiben, bestehende Bedenken der betroffenen Bevölkerung unzureichend von Experten bearbeitet wurden und für offensichtliche zukünftige Probleme noch keine Lösungsvorschläge vorliegen:

Verkehrskonzept Wiedengasse / Kalkofenweg

Durch die Neuerrichtung von insgesamt 189 Wohneinheiten ist ein starker Anstieg der Verkehrsbelastung im Bereich Wiedengasse/Kalkofenweg sowie der Einmündung in die L190 zu erwarten. Dies belegt auch die verkehrstechnische Prüfung von Besch und Partner (Zunahme der Fahrten um bis zu 50%). Zudem gibt es laut diesem Dokument aus aktueller Sicht auch keine Möglichkeit die zukünftige Situation zu verbessern.2

Darüber hinaus wird in allen Konzepten die unzureichende Durchwegung des Quartiers Richtung Westen (Fuß- und Radwege) aufgezeigt. Auch diesbezüglich gibt es aktuell keine Planung und keine Möglichkeiten zur Verbesserung.

Eine Umsetzung des Gesamtprojektes ohne vorherige Lösungsfindung für die absehbaren Verkehrsbelastungen und -probleme, ist aus unserer Sicht nicht verantwortbar. Eine schrittweise Umsetzung (Baubeginn des Projektabschnittes „Wohnen im Wieden“ steht unmittelbar bevor) sollte erfolgen, um parallel Vorschläge für die Bewältigung zukünftigen Herausforderungen zu erarbeiten.

Kindergarten und Schule

Bereits seit Langem ist im Bereich Glattensteinmoos weiter südlich ein Grundstück für die Errichtung einer möglichen Kinderbetreuungsstätte bzw. Schule vorgesehen. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch die Neuentwicklung des VWP Areals noch nicht absehbar.

Die GLG ist der Meinung, dass in Anbetracht der Neuentwicklung des VWP Quartiers eine Realisierung dieser zukünftigen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen im Bereich „Kalkofen“ angedacht werden sollte. Dabei muss inbesondere auch auf Möglichkeiten der Ganztagsbetreuung, ausreichende Freiräume und entsprechend zukünftig benötigte Kapazitäten geachtet werden.

Dieser Vorschlag findet sich auch im Beitrag zur Quartiersbetrachtung bzgl. der Sozialstruktur des Quartiers von Mag. Carmen Feuchtner.3

Sozialer Wohnbau und Quartiersentwicklung

Ein hoher Anteil der neu zu errichtenden Wohnbauten kommt wird in Form des gemeinnützigen Wohnbaus ausgeführt. Im Bereich „Kalkofen“ betrifft dies 100% der neu errichteten Einheiten. Der soziale Wohnbau ist notwendig und zu begrüßen. Dennoch sollte geprüft werden, inwiefern die Errichtung von 94 neuen Wohneinheiten in dieser Konzentration (zeitlich und örtlich) erforderlich und zielführend ist. Die Hälfte dieser Wohneinheiten wird bereits im früheren Projektabschnitt „Wohnen im Wieden“ realisiert.

Darüber hinaus sollen die Bedenken der Bevölkerung bezüglich einer ausgewogenen sozialen Durchmischung ernstgenommen werden. Erfahrungen aus früheren Projekten in Götzis zeigen, dass stark konzentrierter gemeinnütziger Wohnbau auch Herausforderungen mit sich bringt, welche bereits im Vorfeld durch fachkundige Personen analysiert und entsprechende Handlungsempfehlungen erarbeitet werden sollten.

Wir betrachten die Neuentwicklung des früheren VWP Quartiers als wichtige Chance für die Zukunft und als Herausforderung für alle beteiligten und betroffenen Personen. Einerseits sollten die Potenziale dieser Neuentwicklung möglichst umfassend genutzt werden (Sozialer Wohnbau, Kindergarten, Schule), andererseits müssen die bestehenden Bedenken ernstgenommen und ausführlich erläutert werden.

Sämtliche Unterlagen zum Thema sind auf der Website der Marktgemeinde Götzis abrufbar.

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