Aus den ersten Sitzungen der neuen Gemeindevertretung (durch die grüne Brille)
Seit 28.4. haben wir in Götzis eine neue Gemeindevertretung, mit einer „themenbezogenen“ Mehrheit von ÖVP und BBG, was immer das heißen mag.
Livestream abgeschafft – Mehreit gegen Transparenz
Dass der Neuanfang in Götzis mit dem Ende der direkten Information, dem Livestream, beginnt, ist allerdings kein gutes Zeichen für transparente Politik. Begründet wurde dies mit dem Argument der Sparsamkeit. Mit den Neos sind wir aber der Meinung, dass Demokratie auch etwas kosten darf. Es ist für uns nur schwer nachvollziehbar, dass die Gemeindeführung kein Geld für die unmittelbare und direkte Information der BürgerInnen in die Hand nehmen will – sich aber ein Vielfaches davon, etwa 70.000 € an Repräsentationskosten und Inseraten leistet – darunter sind sicher auchdie vielen schönen Schnappschüsse unserer lächelnden Repräsentanten im Blättle, mit denen wir wöchentlich erfreut werden.
Dem Jahresabschluss der Sozialdienste Götzis konnten alle Fraktionen zustimmen – vielen Dank für die gute Arbeit.
Heftig diskutiert wurde wieder einmal über die Beschilderung der neuen 30er Verordnung. Unser Vorschlag für die einfache Beschilderung an den Ortseinfahrten – wie in den übrigen Kummenberggemeinden und vielen Großstädten in ganz Europa – wurde als zu wenig klar für die Götzner Verkehrsteilnehmer abgelehnt – und außerdem habe man die Schilder bereits (wir sind gespannt auf den Schilderwald).