Tag des Fahrrads am 3.6.2019

Radaktion am Tag des Fahrrads

Tag des Fahrrads am 3.6.19
Bild Tag des Fahrrads

Fahr mit: Rad-Aktionsfahrt durch Götzis

Mo. 3.6.19 um 16:00 Uhr ab Bahnhof Götzis
Die Grüne Liste Götzis (GLG) zusammen mit der Radlobby Vorarlberg veranstalten am Montag, 3.6.19 am Tag des Fahrrads eine Rad-Aktionsfahrt durch Götzis. Start um 16:00 h beim Brunnen vor dem Bahnhof Götzis.

Unsere Route: Bahnhof-Zielstraße-Hans Berchtoldstr.-Dr. A. Heinzlestr.-Hauptstr.-Marktstr.-Montfortstraße-St. Arbogast;  zurück über Montfortstr.-Marktstr.-Hauptstr.-Garnmarkt; dort Infostand und gemütliche „Nachbesprechung“.

Hauptzweck: Präsenz der RadfahrerInnen und Abstandhalten beim Überholen demonstrieren; die beschlossene Tempoverringerung auf der Montfortstr. nach St. Arbogast einfordern (vor 2 Jahren Ersuchen an BH von GV beschlossen, bisher nichts passiert), allgemeines Werben fürs (Alltags-)Radfahren.

Infos gibt es bei Walter Heinzle:+43 677 61085061 | walter.heinzle@gruenelistegoetzis.at

Abstand
Abstand

 Eine MitmachAKTION der GLG

Die Mitmachaktionen der GLG richten sich an alle Interessierten Götznerinnen und Götzner, die selbst was TUN wollen, dabei Spaß haben und lernen. Als gewollter Nebeneffekt dienen alle Mitmachaktionen zum Erreichen der Klimaschutzzieleund sind für den Klimaschutz relevant.

  • Die nächste MitmachAKTION für September geplant – Infos dazu folgen rechtzeitig!
  • Wenn du selbst ein Thema hast, für das wir zum Mitmachen anregen sollen, dann melde dich unter: jetzt@gruenelistegoetzis.at

 

Gmacht: Blühstreifen im Ackerweg

Summ, summ, summ …

MitmachAKTION der GLG – gmacht am 11. Mai 2019

Für die Bienen und das Klima machen wir uns gern die Hände schmutzig. Beim Workshop für Blühstreifen und Blumeninseln hatten wir geradezu optimale Bedingungen – nicht zu heiß und doch trocken. Wir machten uns ans Werk und begannen mit den Vorbereitungen, angeleitet und bestens unterstützt durch Ludwig Hensler.

Ludwig Hensler
Ludwig Hensler

 

Zuerst wird gegraben. Humus und Wurzeln von Pflanzen müssen ausgegraben werden, um gute = magere Startbedingungen für unseren Blühstreifen zu schaffen.

Graben zum Start
Graben zum Start

 

Der „Graben“ sprich Aushub für den Blühstreifen ist fertig (ca. 20 – 30cm tief) – und damit der anstrengendste Teil erledigt.

Der anstrengenste Teil ist erledigt
Der anstrengenste Teil ist erledigt.

 

Danach werden Kies und Sand eingefüllt quasi als Drainageschicht, aber auch, damit sich nicht hartnäckige und schnell wachsende Gräser und/oder Kräuter als erste im neuen Beet etablieren und dadurch die Blütensamen keine Chance haben zu keimen und zu wachsen.

Kies und Sand werden eingefüllt.
Kies und Sand werden eingefüllt.

 Dann wird eine dünne Schicht Erde in den Sand eingearbeitet. Auch hier ist zu beachten, dass keine Nährstoffe, kein Kompost eingearbeitet wird.

Frische Erde unterheben.
Frische Erde unterheben.

 

Für die Optik werden noch vorhandene Bodenbrettern als Begrenzung angebracht. 

Begrenzung für die Optik.
Begrenzung für die Optik.

 

Zum Schluss wird gesät. Ludwig hat seine Schatzkisten geöffnet und uns einige Beispiele mitgebracht. Mischungen sind je nach Standort, Lage und natürlich auch persönlichen Geschmack zusammenzustellen.

Am Schluss wird gesät.
Am Schluss wird gesät.

 

Die Samen werden leicht eingerecht. Man kann noch einige „Pionierpflanzen“ in das Beet setzen, damit es nicht ganz so leer ausschaut und dann heißt es warten – bis die Saat aufgeht. Und dazwischen immer wieder ein wenig pflegen.

Samen leicht einrechen.
Samen werden leicht eingerecht.

 

Wenn man all diese Anregungen beherzigt, weiß Ludwig aus eigener Erfahrung (z.B.: Beete rund um die Kirche), sind diese Blühstreifen nach einiger Zeit sehr pflegeleicht und auch trockenresistent, was in Zukunft ein wichtiger Punkt sein kann. Sie haben Platz in jedem Garten, auch im hintersten Winkel, könnten das Einheitsgrün von Rasenflächen umrahmen und vor allem bieten sie allen möglichen Klein – und Kleinsttieren ein buntes Angebot und machen uns Gärtnern Freude , wenn es in unseren Gärten weiterhin summt und zwitschert.

 

 

 

Summ, summ, summ…

 

Einladung zum Workshop: Anlegen von Blühstreifen und Blumeninseln

> WANN: Verschoben auf 11.5.2019, um 9:30 Uhr

> WO: Ackerweg 4 in Götzis

Damit es in unseren Gärten weiterhin summt, fliegt und zwitschert laden wir ein zu einem Mitmach-Workshop. Unter fachkundiger Anleitung von Gemeindegärtner Ludwig Hensler lernst du selbst, Blühstreifen oder Blumeninseln anzulegen. Diese Blühenden Kleinode im Wohngebiet sind für Wildbienen und andere Nützlicnge wichtig sind und blühen dabei auch noch wunderbar. Mach mit, und bring Götzis zum Blühen!

Dabei machen wir uns gerne die Hände schmutzig (es dürfen auch Handschuhe getragen werden) und gestalten einen Blühstreifen im Ackerweg 4 in Götzis als Magerwiese. Dabei werden alle notwendigen Schritte vom Abtrag der alten Humusschicht über den Aufbau des neuen Bodens bis zu Aussaat mit der geeigneten Blumenmischung gezeigt bzw. selbst durchgeführt. Dazwischen bleibt Zeit für Austausch und Tipps vom Spezialisten Ludwig Hensler. Er ist im Team der Gärtner des Bauhofs Götzis und ist mitverantwortlich für die Umsetzung der bienenfreundlichen Gestaltung von Kreisverkehren, Magerwiese bei der Kirche uva.

Alle Werkzeuge und Materialien sind vor Ort verfügbar. Du brauchst nur noch geeignete Keidung und das Wetter sollte mitspielen. Der Workshop wird durchgeführt, wenn es zumindest trocken ist.

Um besser planen zu können, bitte wir um Anmeldung unter: thomas.ender@gruenelistegoetzis.at oder 0680 3112113

Eine MitmachAKTION der GLG

Die Mitmachaktionen der GLG richten sich an alle Interessierten Götznerinnen und Götzner, die selbst was TUN wollen, dabei Spaß haben und lernen. Als gewollter Nebeneffekt dienen alle Mitmachaktionen zum Erreichen der Klimaschutzzieleund sind für den Klimaschutz relevant.

  • Die nächste MitmachAKTION ist für Montag, 3.6.2019 geplant – Infos dazu folgen rechtzeitig!
  • Wenn du selbst ein Thema hast, für das wir zum Mitmachen anregen sollen, dann melde dich unter: jetzt@gruenelistegoetzis.at

Aus der Gemeindevertretung vom 19.3.2018

Unsere Berichte aus der Gemeindevertretung behandelnn Themen und Schwerpunkte der letzten Sitzung aus Sicht der GLG. Ein Bericht von Sissy Mayer.

Beitritt zum Verein Bodensee-Vorarlberg-Tourismus:

Allgemein wurde dieser Beitritt gutgeheißen, er wird den Beherbergungsbetrieben in Götzis Vorteile bringen – mit der Einschränkung, dass die Kosten (€ 10.000,-) gemeinsam mit den betroffenen Betrieben und der Gemeinde aufgebracht werden müssen. Zum Ausverhandeln dieser Beteiligung wurde der Tagesordnungspunkt an den Wirtschaftsausschuss verwiesen.

Teiländerung des Flächenwidmungsplans:

Es wurde über Grundangelegenheiten abgestimmt. Nur so viel dazu: Als Grüne Liste sind wir der Meinung, dass die Grenzen des Raumplanungsgesetztes einzuhalten sind und aus Erfahrung wissen wir, dass jede kleinräumige Änderung schon eine Beispielwirkung für die nächste hat. Wir meinen, dass der Umgang mit Grund und Boden ein viel sensiblerer werden sollte, denn wir haben kein zweites Ländle in der Schublade, falls einmal alles verbraucht sein sollte.

Parkraummanagement; Umsetzung – Grundsatzbeschluss

Ein großes Thema ist das Parkraummanagement. Es ging um einen Grundsatzbeschluss auf Grund einer Studie, die von der Cima – Beratung und Management Gmbh erstellt wurde.

Kernpunkte dieser Studie sind:

  • Management der Parkplätze im Zentrum-Garnmarkt. Wie überall gibt es auch in Götzis zu wenig freie Parkplätze. Im Unterschied zu anderen Gemeinden empfiehlt die Studie keine Gebührenpflicht, allerdings eine Überwachung der Kurzparkzonen sowohl oberirdisch wie auch in der Tiefgarage – mit finanziellen Konsequenzen nach einer Einführungsphase. Dazu muss man wissen, dass die Marktgemeinde Götzis rund 55.000€ jährlich für die Miete der 200 öffentlichen Parkplätze investiert und auch eine Überwachung Kosten verursachen wird, die sicherlich nicht aus Erlösen gedeckt werden können. Auch die durch die Geschäfte am Garnmarkt lukrierte Kommunalsteuer wird nicht alles ausgleichen. Wir lassen uns das freie Parken im Zentrum also einiges kosten und es ist daher nur recht und billig, dass dies nicht grenzenlos ausgenutzt werden kann. Das bringt uns zum nächsten Punkt.
  • Probleme mit Dauerparkern: Hier muss es möglich sein, mit diversen Maßnahmen Dauerparker zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen und damit Parkplätze für Kunden frei zu bekommen. Es muss allerdings auch Parkplätze für die Mitarbeiter geben – dies zu regeln, ist in unseren Augen auch Aufgabe der Betriebe, denn die öffentliche Hand kann und soll auch nicht alles vorschreiben und dann womöglich finanzieren. Auch tagsüber freie Parkplätze von Mietern könnten in das Konzept einbezogen werden. Schlussendlich muss man auch hier an Gebühren denken – wenn alle anderen Anreize scheitern.

Und noch eine „grüne“ Bemerkung: Vergleichen Sie einmal den Raum, den wir unseren Fahrzeugen einräumen mit dem, den wir unseren Kindern zur Verfügung stellen und gestalten – oder eben nicht, dann wird vieles an der Parkraumproblematik relativ. Und was die von Gemeinde und Garnmarktbetreibern in Aussicht gestellten Grünflächen im Zentrum angeht, hat sich leider– abgesehen vom Spielplatz beim SPZ- nicht viel getan.

Resolution zum Nichtraucherschutz

Die SP/PF hat eine Resolution an die Bundesregierung zum Nichtraucherschutz eingebracht, die mit unseren 8 Stimmen, den 3 Stimmen der SP und 8 VP Stimmen eine Mehrheit bekam.

Der blaue Gegenantrag, doch die bisherige Lösung mit den besonderen Maßnahmen zum Nichtraucherschutz vor allem von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen, fand mit den 4 Stimmen der FP und 3 VP Stimmen keine Mehrheit.

Alle Vertreter von SP, VP und Grünen konnten mit einem Antrag mitgehen, der alle GötznerInnen ersucht, das Anti-Smoke Volksbegehren zu unterstützen – das finden wir erfreulich und hoffen sehr, dass sich auch die blaue Seite der Regierung an ihre Wahlkampfaussagen zur direkten Demokratie jetzt erinnert, und nicht erst in einigen Jahren.

Allfälliges

Beim Tagesordnungspunkt Allfälliges verwies Walter Heinzle auf einen Artikel in der VN-Heimat, in dem behauptet wird, dass der Standort für das regionale Abfallsammelzentrum im Gebiet Götzis-Kobel, neben dem wieder errichten landwirtschaftlichen Betrieb der Fam. Kathan,  zwischen dem islamischen Friedhof und  Firma Loacker  in der Grünzone festgelegt worden sei. Abgesehen davon, dass noch keines der dafür zuständigen Gremien in den Gemeinden mit diesem Standort befasst war, ist für uns ein Standort in einer Grünzone, neben einem landwirtschaftlichen Betrieb (Verkehr, Abgase….) und  in Sichtweite vom größten Abfallsammel- und Verwertungszentrum im Land ziemlich absurd. Da offensichtlich niemand wusste – oder nichts sagen wollte –  woher die VN ihre Informationen bezog, darf der Wahrheitsgehalt dieses Artikels stark angezweifelt werden, aber Vorsicht ist geboten!

Aus der Gemeindevertretung vom 29.1.2018

Unternehmensplanung der Sozialdienste Götzis GmbH

Tagesordnungspunkte der 22. Sitzung waren unter anderem der Beschluss zur Unternehmensplanung der Sozialdienste Götzis GmbH. Neu war für uns die Tatsache, dass auf Grund von Personalmangel das Haus in Koblach nur zur Hälfte belegt werden kann und auch in Götzis 2 Plätze leer bleiben müssen. Wir schätzen sehr, dass es in der Philosophie der Sozialdienste wichtig ist, die Qualität der Pflege und die Qualität der Arbeitsplätze für die Bediensteten vor eine sicherlich wünschenswerte Vollauslastung zu stellen.

Re Audit familienfreundliche Gemeinde

Ein weiterer Punkt war das Re Audit für eine familienfreundliche Gemeinde. Hier ging es um die Beschlussfassung der Vorschläge, die in einer Steuerungsgruppe und in den Ausschüssen Kinder, Jugend, Familie und Bildung erarbeitet wurden. Diese Vorschläge beziehen sich auf Maßnahmen vom Säugling – z.B: Wickelmöglichkeit in dem seit Jahren budgetierten, und noch immer nicht realisierten,  öffentlichen WC am Garnmarkt – über freies W-LAN ebendort – bis zu den Senioren, für die man im ganzen Dorf Bänkle aufstellen möchte.

Zukunft unserer Region

2 Tagesordnungspunkte befassen sich mit der Zukunft unserer Region: Das Projekt Agglomeration Rheintal in Zusammenarbeit mit den schweizer Nachbargemeinden und das Nachfolgeprojekt der Vision Rheintal. Beide haben Gemeindekooperationen zum Thema und befassen sich mit  räumlichen Entwicklungskonzepten. Das Agglomerationsprogramm steht unter dem Titel: 2 Nationen, 22 Gemeinden 1 Rheintal – gemeinsam in eine enkeltaugliche Zukunft. Schöne Überschriften, die es mit konkreten Inhalten zu füllen gilt.

Ein Teil dieser Konkretisierung ist ein gemeinsamer Wertstoffhof in der Kummenbergregion plus Hohenems. Ein sehr wichtiges Thema. Schon allein die Standortsuche stellt sich nicht ganz einfach dar: einige dieser Standorte, liegen in der Grünzone und es kommt für uns – (ohne Rückwidmung eines gleich großen Areals ) – nicht in Frage, diese noch weiter anzugreifen. Noch dazu in direkter Nachbarschaft geschützter Biotope und Streuewiesen. Die Nachnutzung brachliegender Industriegründe muss hier Vorrang haben.

Mehr Transparenz bei Kulturbühne und Förderung der Kulturvereine

Waren diese Punkte alle ziemlich unbestritten, so gibt es beim Punkt Kulturbühne und Jonas-Schlössle eine kontroverse Diskussion. Festzuhalten ist, dass die Kulturbühne die Vorgaben der ICG- Sparmaßnahmen einhalten wird. Die Wege dorthin sind in unseren Augen „zu kurvenreich“, kompliziert und umständlich. Hier geht es keineswegs darum, die Kulturbühne schlechtzureden oder den Stellenwert von Kultur in Götzis anzuzweifeln – ganz im Gegenteil! Wir möchten – eigentlich ganz im Sinn der neuen Bundesregierung – mehr Klarheit und Transparenz für das historisch gewachsene Gefüge einfordern. Das gilt übrigens auch für die Vereinsförderung in diesem Bereich. Aber offensichtlich ist man von Seiten der Politik noch nicht so weit, dass man einmal grundlegend neu denkt und Strukturen sucht, die der Kulturbühne den Spielraum lassen, den sie braucht, um einerseits den  Ansprüchen der Kulturanbieter und des Publikums zu genügen und andererseits so aufgestellt ist, dass sie finanziell nicht immer größere Löcher im Gemeindebudget zu verursachen muss. Dieser Spagat ist sicher schwierig, aber man sollte dieses Thema – mit Hilfe der Profis im Amt – einmal angehen.

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