Huber enttäuscht über HUBER

Mit Vollgas und ohne Rücksicht auf Verluste wurde von der absoluten ÖVP- Mehrheit in Götzis über ein Jahr lang die Ansiedlung der HUBER „Europazentrale“ forciert. Jetzt nach der Absage seitens der Firma HUBER zeigt sich Bgm. Huber enttäuscht. Das ist leider entschieden zu wenig! Unsere Gemeinde geht leer aus, hat nicht umkehrbare Fehlentwicklungen und die stark überhöhten Kosten zu tragen.
Die Grüne Liste Götzis beantragt nun erneut die Umwidmung des vorgesehenen Baugrundstücks beim Garnmarkt in eine Grün-, Sport- und Spielfläche.

Das neue Götzner Feuerwehrhaus wurde bekanntlich von der absoluten Mehrheit der ÖVP in der Gemeindevertretung nach jahrelangen, sorgfältigen Planungen und bereits erfolgtem Baubeginn am Bauplatz beim Garnmarkt überfallsartig auf den Sportplatz im Moos transferiert. Wir (Grüne Liste Götzis und SP/PF) haben uns von Anfang an vehement dagegen gewehrt.

Einziger von Bgm. Huber genannter Grund für die Verpflanzung des FW-Hauses:
Großer wirtschaftlicher Vorteil durch Ansiedlung der „Europazentrale“ der Firma HUBER Tricot auf dem Grundstück beim Garnmarkt mit bis zu 200 Arbeitsplätzen und jährlichen Kommunalsteuereinnahmen in der Größenordnung von 200000 €.

Dafür wurde von der Mehrheit in Kauf genommen:

  • Ersatzlose Eliminierung des Sportplatzes Moos, des einzigen Fußballplatzes im Hauptsiedlungsgebiet
  • Massiv überhöhte Baukosten, weil das Garnmarkt-Projekt einfach ins Moos kopiert wird, wo ganz andere Standortbedingungen herrschen.
  • Keine Gesamtplanung des wichtigen Areals im Moos mit Volksschule, Kindergarten, Spiel- und Sportflächen
  • Das Feuerwehrhaus wird aus der einsatztechnisch (und von der symbolischen Wirkung her) optimalen Lage beim Zentrum an den Ortsrand geschoben.
  • Das politische Klima im Ort wird vergiftet, weil die Götzner Bevölkerung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln von der Entscheidung der Standortfrage ausgeschlossen wird (Ablehnung einer Petition, des Antrags auf Volksbefragung und Abwürgen des Volksabstimmungsantrages) und mit dem sofortigen Baubeginn nicht umkehrbare Fakten geschaffen werden.
  • Das politische Klima in der Region wird belastet, weil viele Arbeitsplätze von Mäder nach Götzis wandern sollen.

Der Traum vom großen Geld ist nun jäh zerplatzt, die HUBER Holding (chinesischer Inhaber) hat den Bau der „Europazentrale“ definitiv abgesagt.
Den Schaden trägt die gesamte Götzner Bevölkerung.

Die absolute ÖVP-Mehrheit erweist sich als Belastung für Götzis!

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In der nächsten Gemeindevertretung am 23.9.13  wird die Grüne Liste Götzis jenen (abgelehnten) Antrag auf Umwidmung des früheren FW-Haus-Grundstücks beim Garnmarkt erneut stellen, den wir bereits im November des Vorjahres eingebracht haben (siehe Anhang).

Das Grundstück soll als Grün-, Sport- und Spielfläche gewidmet werden.

Bislang übersieht die Mehrheit in der GV völlig, dass eine gute städtische Entwicklung mit zunehmender baulicher Dichte öffentliche Grün-, Spiel- und Sportflächen erfordert, die am Garnmarkt nicht vorhanden sind. Eine  gestaltete Grünfläche (Park, Sport-, Spielfläche) kann zudem einen sehr guten Übergang vom Garnmarkt zum länger bestehenden Siedlungsgebiet herstellen. Zugleich ermöglicht eine derartige Anlage Kommunikation und Aufeinanderzugehen von bereits länger ansässiger und neu zugezogener Bevölkerung und schafft ein Mehr an Qualität für alle Bewohner und Nutzer des Garnmarkts (auch für den  Kindergarten und das betreute Wohnen).

Kurz-Park-Zone am Garnmarkt

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Mit grünem Rasenteppich und Liegestühlen verwandelte die GLG heute am Garnmarkt die Flanierzone kurzfristig in einen kleine Park.
Anlass war die Radeltour der Landesgrünen die Station in Götzis machten. Die GLG nutzte die Gelegenheit, PassantInnen und Geschäftstreibende am Garnmarkt zu Fragen, was sie von einer Fußgängerzone am Garnmarkt halten. Und es gab große Zustimmung für eine sofortige Fußgängerzone – es wurde eher verwundert zurück gefragt, warum diese noch nicht umgesetzt sei. Die Grüne Liste Götzis wird diese Frage gerne auch bei der kommenden Gemeindevertretungssitzung an den Bürgermeister weiter leiten und wir werden uns wiederholt dafür einsetzen , dass die Fußgängerzone sofort umgesetzt wird.

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Diskussion um Kreuzung L58 / Steinbuxstraße

Im VN-Forum wird zur Zeit ein Beitrag von Walter Heinzle diskutiert.
Hier findest du den letzten Beitrag von Walter Heinzle der heute im Forum gepostet wird und die darin erwähnten Details und Pläne:

 

Absolute Mehrheit ist eine Belastung für Götzis!

Der Rechnungsabschluss 2012 lässt aus Sicht der GLG nur wenig positive Schlüsse zu. Nur die Mehreinnahmen bei den Steuern sind erfreulich. Dass das Ergebnis zahlenmäßig besser als veranschlagt ist, wurde aber auch nur durch Versäumnisse bei der Umsetzung von Vorhaben erreicht.

Die Ereignisse um das Feuerwehrhaus haben das Jahr 2012 beherrscht. Und die Bilanz aus den Ereignissen ist aus Sicht der GLG ein Fall für den Rechnungshof.

Die ÖVP-Mehrheit stellt teilweise auch kurzfristige und unsichere wirtschaftliche Vorteile stets vor eine vorsorglich agierende, auf eine gesamthaft gute Entwicklung abzielende Gemeindepolitik. Bei Bedarf wird nicht mehr argumentiert, sondern mit der Brechstange vorgegangen.  Wir müssen feststellen: Diese  absolute Mehrheit ist eine Belastung für Götzis!

Lesen Sie die ganze Stellungnahme von Walter Heinzle

 

Rechnungsabschluss 2012 GLG

L58: GLG Initiative zeigt Wirkung

Die Beruhigung der L58 im Zuge des Durchbaus beim Garnmarkt war Thema in der letzen Gemeindevertretungssitzung und wird auch im VN Bürgerforum rege diskutiert.

Nach Initiative der GLG im Dezember wurden im Jänner nun seitens der Gemeinde die Anrainer – nach Engagement der GLG auch wirklich alle jene Anrainer, die es betrifft – zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

Die Ergebnisse wurden nun in der Gemeindevertretungssitzung berichtet und diskutiert. Walter Heinzle, hat fachkundig Stellung genommen zu den vorgeschlagenen Sofortmaßnahmen des Büros Besch. Heinzle, der unbestritten schon viele Vorschläge für funktionierende Verbesserungen bei Verkehrslösungen in Götzis beigesteuert hat, wiederholte mit Nachdruck seinen Willen, ihn in den laufenden Planungsprozess einzubinden. Dieses Angebot zu konstruktiver Mitarbeit wurde zur Kenntnis genommen. Nun warten wir gespannt auf die nächsten konkreten Schritte. Von Bürgermeister Werner Huber klar bestätigt wurde auf Anfrege, dass die Sofortmaßnahmen zur Beruhigung noch vor, bzw. mit dem Umbau / Durchbau erfolgen werden.

Tempo 40 endlich durchsetzen

Auch wenn die VN-Heimat anders berichtete (Götzis mit Tempo 40 abgeblitzt), lassen wir nicht locker, bei der nun schon jahrzehnte langen Forderung Tempo 40 auf der L58 umzusetzen. Was anscheinend in anderen Gemeinden auch bei Landesstraßen möglich ist, muss auch im Bezirk Feldkirch möglich sein. Vor allem dann, wenn es keine stichhaltigen Argumente dagegen gibt und sich die Planer sowie alle Fraktionen der Gemeinde dafür aussprechen. Hier sind vor allem BM Werner Huber, und Miriam Jäger gefragt, sich als Landtagsabgeordnete mit dem nötigen Nachdruck in ihren Landesgremien einzusetzen.