30er Zone umgesetzt – aber wie!

30er Zone ist nun endlich umgesetzt, dafür danke an alle, die das ermöglicht haben.

Allerdings wurde im Blättle „vergessen“ darauf hinzuweisen, dass gleichzeitig eine neue 40er Zone eingerichtet wurde. Somit ist dies sehr wahrscheinlich die komplizierteste und umständlichste Umsetzung einer 30er Zone im ganzen Land.

Ein Schild-Bürgermeister-Streich!

Die vielen Hinweise von der Bevölkerung und uns als GLG, dass es überall anders und einfacher geht, wurde von der Mehrheit offenbar bewusst ignoriert.

Jetzt haben wir kuriose Situationen: zB in der Bahnhofstraße sind nun innerhalb von weniger als 150m drei Zonenänderungen mit insgesamt 6 Temposchildern plus die anderen Verkehrsschilder.

Aber ja, wir haben jetzt eine 30er Zone, zumindest fast überall im Ortskern.
Wir bleiben dran, um vielleicht doch noch die Hans-Berchtold-Straße und die Kirlastraße in die 30er Zone aufzunehmen und diesen „Schild-Bügermeister-Schtreich“ im buchstäblichen Sinn des Wortes zu beheben.

Drei Zonen mit 6 Schilder innerhalb von weniger als 150m (30er Ende, 40er Beginn, 40er Ende, 30er Beginn, 20er – verdeckt durch Baum)

30er Zone für alle

Bürgerinformation und 113 Unterschriften

Als Ungerecht und sachlich falsch wird die vom Gemeindevorstand mehrheitlich verordnete 30er Zone im Götzner Ortsgebiet von jenen empfunden, die davon ausgenommen sind – nämlich die Anwohner:innen an der Hans-Berchtold-Straße, Kirlastraße und Bulitta.

Bei einer von der Grünen Liste Götzis organisierten Bürgerinformation im Kolpinghaus wurden am 14.2.2025 die Auswirkungen für die Betroffenen dargelegt und mit Fakten untermauert.

Walter Heinzle, Obmann des Mobilitätsausschuss, gab einen fachlichen Input zu 30er Zonen und deren positive Auswirkungen. Vor allem die verbesserte Sicherheit durch Tempo 30, die Lärmreduktion um fast die Hälfte, sowie die Verbesserung der Lebensqualität für alle auf und neben der Straße.

Rege Diskussionen gab es von den Teilnehmenden. Der Tenor war, dass es nicht sein kann, dass alle die Vorteile haben, nur die Anwohner der ausgenommenen Straßen nicht. Dies wird als große Ungerechtigkeit empfunden. Auch besteht berechtigte Angst, dass mit dieser Verordnung nun noch mehr Verkehr auf die letzten 40er Straßen zukommt.

30er Zone für alle. Machen wir.

Im Vorfeld haben besorgte Bürger:innen insgesamt 113 Unterschriften gesammelt und dem Bürgermeister übergeben, um ihrem Unmut Ausdruck zu verleihen. Nun liegt es am kommenden Gemeindevorstand, diese Ungerechtigkeit so rasch wie möglich zu korrigieren.

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