Bahnhof Götzis muss vorgezogen werden

Wir kämpfen weiter für eine rasche Umsetzung.

Götzis letzter Bahnhof: Götzner Grüne von Landespartei im Stich gelassen

Mit Bestürzung wurde in Götzis der Umsetzungsfahrplan der ÖBB zur Kenntnis genommen. „Wir fühlen uns von der Landespartei im Stich gelassen und können das so nicht akzeptieren,“ so Thomas Ender, Spitzenkandidat der Grünen in Götzis. 

Wie eine Vollbremsung wirkt die Reihung im kürzlich präsentierten Umsetzungsplan der ÖBB als letzter Bahnhof auf das Engagement der Grünen Liste Götzis: „Bei allem Respekt für die wirklich wervolle Arbeit im Land und im Bund – dieser Plan wirft uns in Götzis um Jahre zurück. Es ist ja ganz nett, wenn die Grüne Ministerin mit dem grünen Landesrat durchs Ländle tourt – wenn aber für Götzis dieses Ergebnis herauskommt, dann fühlen wir uns nicht ernst genommen und im Stich gelassen von der Landespartei“, bringt Thomas Ender sein Unverständnis auf den Punkt. 

Über fünf Jahre hat es gedauert, bis eine grundsätzliche Zusage zum Bahnhofsprojekt erreicht werden konnte. Auch das schon mit viel Beharrlichkeit und Fleiß durch die Verhandler der GLG – nun soll die ganze Region nochmals fast 10 Jahre warten, bis der Bahnhof fertig ist?

Bahnhof Götzis vorziehen – nicht Baustart 2025, sondern Eröffnung 2025!

Mit einem Einzugsgebiet von über 30.000 Menschen geht es um weit mehr, als nur um Götzis. „Es muss hier eine andere Priorität möglich sein“, so Ender, „Durch das Nein in Liechtenstein sollten die Bahnhöfe Tostern, Gisingen, Altenstadt nun in der Priorität nicht mehr so wichtig sein – und Götzis muss vorgezogen werden – nicht Baustart 2025, sondern Eröffnung 2025. Gerne wieder mit einer grünen Ministerin“

Ohne rasche Umsetzung des Bahnhofs sind Klimaziele in Götzis kaum erreichbar

Am Bahnhhof hängen viele weitere Infrastrukturprojekte: Wie der Radwegeausbau, der Busbahnhof samt Straßenführung, die Radunterführung, das Bahnhofsumfeld und natürlich die Aufwertung des Bahnhofs selbst als barrierefreie, attraktive Mobilitätsdrehscheibe. „Ohne rasche Umsetzung sind die Klimaziele für Götzis kaum zu erreichen. Und Wie sollen wir den Menschen in den nächsten Jahren den Umstieg auf Bus und Bahn schmackhaft machen, mit dieser veralteten und teils desolaten Infrastruktur,“ fragt sich nicht nur Thomas Ender. Auch besorgte Bürger haben sich schon gemeldet und waren bestürzt über diese Planung. Zudem müsste dann der Vorplatz mit Straße provisorisch erneuert werden, da dort jetzt schon unzumutbare Verhältnisse herrschen.

Konzept nicht eingehalten

Im Rheintalkonzept 1, das von ÖBB, Land und Gemeinden finanziert wird, wurde vereinbart, bis 2020 neun Bahnhöfe und Haltestellen zu modernisieren. Mittlerweile präsentieren sich alle – mit Ausnahme von Götzis – barrierefrei und in ansprechendem neuem Erscheinungsbild. Laut der momentanen Plaung soll Götzis ohne jede sachliche Begründung ans Ende des Rheintalkonzepts 2 geschoben werden.

Thomas Ender, Gemeinderat Grüne Liste Götzis

Obmann Ausschuss Umwelt, Energie & e5, e5 Teamleiter, Klimaschutzbeauftragter

Text aus der Presseaussendung vom 2.9.2020

Mehr Grün für Götzis am 13.9.

Zukunft braucht Mut! Und die Zukunft ist Grün. Corona hat gezeigt, was passiert, wenn wir gezwungen werden, unsere Lebensweise komplett zu ändern. Nun stehen wir vor der großen Aufgabe, die Pandemie zu bewältigen und uns gleichzeitig dem Klimawandel zu stellen. 

Mit grünen Ideen werden neue Jobs geschaffen, die heimische Wirtschaft gefördert, der Zusammenhalt gestärkt und die Klimaziele erfüllt.  

Konkret in Götzis kann das heißen:

Für jeden Baum der gefällt wird, pflanzen wir zwei neue Bäume. Das bringt bei wenig Kosten sehr viel an Wirkung. Bäume und Gehölze im Ort dienen als: natürliche Klimaanlage, Luftreinigung, CO2-Speicherung, Sauerstofferzeugung, Feinstaubreduktion, Wasserspeicherung, Strahlenabsorbtion, Lärmschutz, Windschutz, Lebensraum für Tiere und Insekten, Raumwirkung usw.

Wir gestalten Straßen als Lebensräume und bekommen dadurch wieder viel Platz: Platz für Fußgänger, Radfahrer, Busse und Autos. Platz zum Verweilen, Spazieren und Sich-Begegnen. Aber auch Platz in den Bäumen und Begrünungen an den Straßen für Insekten, Vögel und andere Nützlinge. 

Wir gewinnen unser Kies schonend, ohne Schwerverkehr, Lärm und Staub im Abbaugebiet. Das ist gut für die Bauwirtschaft, für Gemeinden der Region, für das Naherholungsgebiet und vor allem für die Menschen vor Ort. 

Wir setzen kommunale Bauvorhaben als Vorzeigeprojekte um. Gebäude wie zum Beispiel die Volksschule Markt, den regionalen Wertstoffhof, die neue Sporthalle oder künftige Sanierungsprojekte.
Bestmöglich statt gut gemeint – das ist unser
Maßstab als ausgezeichnete e5 Gemeinde. 

Auf Plakate verzichten wir bewusst, nicht aber auf Gespräche mit den Götznerinnen und Götznern.
Folge den Grünen Bäumen, die an den Wochenenden vor der Wahl in Götzis unterwegs sind. Wir freuen uns auf anregende Gespräche und Ideen.

Zukunft braucht Mut – und ich bitte Sie um Ihre Stimme für mehr Grün in Götzis.

Thomas Ender


Die ganze Brennnessel – Zeitung der Grünen Liste Götzis zum Herunterladen

Info Neugestaltung Hans-Berchtold-Straße

Anrainer und Interessierte informierten sich am 6.3. im Kolpinghaus über die Neugestaltung der Hans-Berchtold-Straße im Abschnitt Appenzellerstraße bis Zielstraße.

Walter Heinzle, informierte über den Stand der Planungen und wie weit das Projekt schon fortgeschritten ist.

Das Stimmungsbild zeigte, dass mehr Information schon zu einem früheren Zeitpunkt erwünscht wäre, am besten schon bevor eine konkrete Planung vorliegt.

Jetzt soll das Thema im Ausschuss vertagt werden bis nach den Wahlen bis die neuen Gremien ihre Arbeit aufgenommen haben, so der Wunsch an den Ausschuss, der am Di 10.3. tagt. Dann wird von der Anrainern erwartet, dass es eine offizielle Information der Gemeinde gibt, bevor weitere Beschlüsse gefasst werden.

Walter Heinzle
Gemeinderat

Die Anwesenden waren auf Grund erheblicher Nachteile vor allem für Fußgänger sowie Busse, klar gegen einen Minikreisel wie in Rankweil. Sie wollten eine gute Lösung für Radfahrer und Fußgänger, mit Bäumen an den richtigen Stellen.


In der Diskussion stellte sich auch schnell heraus, dass der vorhandene Straßenraum weitestgehend reichen muss, da es fast im ganzen Verlauf kaum möglich ist, mehr Platz zu bekommen. Daraus ergibt sich auch, dass sich die Radfahrer zunehmend mit dem Autoverkehr die Straße teilen muss. Dazu braucht es eine Angleichung der Fahrgeschwindigkeit, sprich eine Temporeduktion für den motorisierten Verkehr.


Die Zebrastreifen sollten möglichst direkt über die Straße führen und nicht zurückversetzt werden. Auch der Vorrang sollte überdacht werden, damit die vom und zum Bahnhof querenden Fußgänger und Radler besser berücksichtigt werden.

Stimmen aus dem Publikum:

Für mich ist eindeutig Geschwindigkeit reduzieren, Bäume pflanzen und Rechts-vor-links-Regelung vorstellbar und ich werde das Thema kommunizieren.

Vielen Dank für die Informationsveranstaltung, die vor allem für die Anwohner wichtig und aufschlussreich war.

Kiesabbau Alternativen nicht erwünscht?!

Die Gemeindevertretung hat mehrheitlich den Antrag der Grünen Liste Götzis (GLG) am 10.2. abgelehnt, auch alternative Vorschläge zum Kiesprojekt mit der Gemeinde Altach zuzulassen. “Dabei gibt es zumindest ein zweites Projekt, das viel Potenzial hat”, wie Gemeindevorstand Thomas Ender durchblicken lässt.

Die Position von Altach ist aus Sicht der Grünen Liste Götzis, spätestens nach dem Nein der Asfinag zu einer Autobahn-Ausfahrt, noch schwächer geworden als bisher. Das veranlasste die GLG, das Thema auf die Tagesordnung zu bringen und erstmals öffentlich zu diskutieren. “Wir sorgen uns berechtigt, ob und vor allem wann Altach als Projektpartner zur Verfügung steht und wollen einen Plan B für den Götzner Kiesabbau in Altach”, so Ender.

In der Diskussion wurde klar, dass vor allem die ÖVP auf dem bestehenden Beschluss beharren will und wenig Interesse bekundete, überhaupt zu prüfen, ob Alternativen in Sicht sind. 

Dabei gibt es diese Alternativen. Zum Schutz des Betreibers und da noch nicht alle Partner befragt wurden, konnten in der Sitzung noch keine Details genannt werden:

“Das Projekt ist viel zu gut, und zu wertvoll für die Region, als dass wir es im Wahlkampf der Parteipolitik opfern wollen. Aber es gibt eine Variante, die weniger Schwerverkehr in Altach verursacht, den Kiesbetrieb in Altach erhält, ökologisch um Welten besser abschneidet und das auch ohne neue Autobahn-Ausfahrt”. 

Dennoch gab es keine Zustimmung für den Antrag, der lediglich die Prüfung von Alternativen beinhaltete und somit die Öffnung für Lösungen auch ohne Altach als Projektbetreiber. “Das kann man fast nur so interpretieren, dass die Götzner ÖVP aus irgend einem Grund am Projektpartner Altach festhalten will oder muss”, so Ender. “Vernünftig ist es jedenfalls nicht, sich dagegen zu verwehren, das beste Projekt für Götzis, die Region und die Umwelt finden und umzusetzen zu wollen.”

Einmal mehr wird klar, wie wichtig es ist, die Grünen zu stärken: “Wir sind weit und breit die Einzigen, die sich konsequent für echte Lösungen einsetzen. Wir scheuen uns nicht, auch alt eingessenen ÖVP-Strukturen mit den oft övp-nahen Betrieben und den Verbindungen über die ÖVP-Bürgermeister bis in die Landespolitik, mutig entgegenzutreten und kritisch zu hinterfragen. Mit dem Ziel für die bestmögliche Lösungen für alle: für die Menschen der Region, die Wirtschaft in der Region und für die Umwelt”.

Thomas Ender, Gemeindevorstand

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