Info Neugestaltung Hans-Berchtold-Straße

Anrainer und Interessierte informierten sich am 6.3. im Kolpinghaus über die Neugestaltung der Hans-Berchtold-Straße im Abschnitt Appenzellerstraße bis Zielstraße.

Walter Heinzle, informierte über den Stand der Planungen und wie weit das Projekt schon fortgeschritten ist.

Das Stimmungsbild zeigte, dass mehr Information schon zu einem früheren Zeitpunkt erwünscht wäre, am besten schon bevor eine konkrete Planung vorliegt.

Jetzt soll das Thema im Ausschuss vertagt werden bis nach den Wahlen bis die neuen Gremien ihre Arbeit aufgenommen haben, so der Wunsch an den Ausschuss, der am Di 10.3. tagt. Dann wird von der Anrainern erwartet, dass es eine offizielle Information der Gemeinde gibt, bevor weitere Beschlüsse gefasst werden.

Walter Heinzle
Gemeinderat

Die Anwesenden waren auf Grund erheblicher Nachteile vor allem für Fußgänger sowie Busse, klar gegen einen Minikreisel wie in Rankweil. Sie wollten eine gute Lösung für Radfahrer und Fußgänger, mit Bäumen an den richtigen Stellen.


In der Diskussion stellte sich auch schnell heraus, dass der vorhandene Straßenraum weitestgehend reichen muss, da es fast im ganzen Verlauf kaum möglich ist, mehr Platz zu bekommen. Daraus ergibt sich auch, dass sich die Radfahrer zunehmend mit dem Autoverkehr die Straße teilen muss. Dazu braucht es eine Angleichung der Fahrgeschwindigkeit, sprich eine Temporeduktion für den motorisierten Verkehr.


Die Zebrastreifen sollten möglichst direkt über die Straße führen und nicht zurückversetzt werden. Auch der Vorrang sollte überdacht werden, damit die vom und zum Bahnhof querenden Fußgänger und Radler besser berücksichtigt werden.

Stimmen aus dem Publikum:

Für mich ist eindeutig Geschwindigkeit reduzieren, Bäume pflanzen und Rechts-vor-links-Regelung vorstellbar und ich werde das Thema kommunizieren.

Vielen Dank für die Informationsveranstaltung, die vor allem für die Anwohner wichtig und aufschlussreich war.

Mutig für Götzis am 15.3.

Zukunft braucht Mut! Bei den großen Aufgaben unserer Zeit sind wir alle gefordert und gefragt. Der Klimawandel passiert und es wird sich auch in Götzis noch vieles ändern (müssen), um die vorgegebenen Klimaziele zu erreichen. „Aufgabe der Politik ist es, dass das Richtige das Einfachere wird“, bringt es Klimaforscherein Helga Kromp-Kolb auf den Punkt. 

Richtig ist es dann, wenn Entscheidungen getroffen werden, welche die Klimaziele unterstützen, Menschen miteinbeziehen und ökonomisch sinnvoll sind. 

Richtig ist es, Straßenraum als Lebensraum zurückzugewinnen. Straßenneugestaltungen in der Hans-Berchtold-Str. und entlang der L 190 sollen mit vielen geeigneten Bäumen und genug Platz für Radfahrer und Fußgänger, sowie mit Begegnungszonen umgesetzt werden – dafür setzen wir uns ein.

Richtig ist es, Um- und Neubauten auf Stand der Zeit möglichst nachhaltig zu errichten. Die Volksschule Markt ist das größte Bauvorhaben in den nächsten 5 Jahren – Wir setzen uns ein für eine nachhaltig gebaute Schule, die sowohl energetisch top und klimafit ist, als auch optimale Voraussetzungen für Schüler*innen und Lehrer*innen bietet.

Richtig ist es, die gemeindeeigenen Bodenschätze klimaverträglich und regional zu gewinnen. Am Beispiel Kiesabbau beim Götzner Hof wird nur ein einziges Projekt verfolgt, bei dem Geld, ohne bisher offengelegte Gegenleistungen, nach Altach fließen würde und das mehr Schwerverkehr verursacht, bei gleichzeitig völlig unklarer Verkehrslösung. 

Wir setzen uns ein für die Prüfung von Varianten, die bereits existieren und wollen das ökologisch und ökonomisch beste Projekt für Götzis umsetzen.  

Richtig ist es, in der Gemeindepolitik gemeinsam für Klimaschutz einzutreten – in allen politischen Entscheidungen. Wir von der Grünen Liste Götzis bemühen uns um Bedingungen und Maßnahmen, die

wir gegenüber unseren nachfolgenden Generationen vertreten können. Dafür bitte ich Sie um Ihre Stimme bei den Gemeindewahlen am 15. März.

Thomas Ender

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