Werde aktiv in Götzis

GruenSuchtDich-7812

Die Infoveranstaltung am 1. Juli nutzten Besucher der Volkshochschule, Anrainer vom Ganmarkt sowie interessierte Götznerinnen und Götzner. Adi Gross referierte über die Energiewende, wie sie in Vorarlberg gelingen kann und was jede/r Einzelne dazu beitragen kann.
Im Anschluss entstand ein reger Dialog und Erfahrungsausch über Möbilitätsthemen, Energienutzung, Möglichkeiten und Chancen.

Wer sich für eine aktive Mitarbeit bei den Grünen oder bei der Grünen Liste Götzis interessiert, kann sich jederzeit bei uns melden!

Grün sucht Dich!

Bildschirmfoto 2014-06-14 um 06.41.22

756 Götznerinnen und Götzner haben bei den Europawahlen am 25. Mai 2014 Grün gewählt. Das waren 28,8 %. Vielleicht warst Du auch dabei.
Wir bedanken uns für Deine Stimme.

Lerne uns persönlich kennen! Komm einfach auf einen Gedankenaustausch bei uns vorbei!

TERMIN: Dienstag, 1. Juli 2014, 19 Uhr
ORT: Volkshochschule

ADRESSE: Am Garnmarkt 12, 6840 Götzis

  • Referat und Diskussion: „ENERGIEWENDE – Wie kann sie gelingen und was kannst Du dazu beitragen?“ Mit Impuls von Adi Gross, Energie- und Klimaschutzexperte.
  • Grüne Themen in Götzis, was ist Dir wichtig für Götzis.
  • Diskussion und Ausklang

In einer lockeren Atmosphäre wollen wir mit Dir ins Gespräch kommen.

  • Wer sind wir und wofür stehen wir?
  • Warum lohnt es sich, bei der Grünen Liste Götzis mitzuarbeiten?
  • Was haben wir in Götzis erreicht und was haben wir in den nächsten Jahren vor?
  • Welche Möglichkeiten der Kandidatur und Mitarbeit in unserem Team gibt es?

Herzlich eingeladen sind alle, die uns näher kennen lernen und/oder bei uns mitarbeiten wollen.
Wir freuen uns auf dich!

GLG schenkt Linde für Dorfgarten

Die Grüne Liste Götzis setzt einen Anfang für den Dorfgarten am Garnmarkt und schenkt der Gemeinde eine Linde.

GLG_Dorfgarten-13

Genug herumgeredet und gewartet, jetzt wird was getan. „Wir lassen uns nicht mehr pflanzen und setzen einen Baum“, so umschreibt Walter Heinzle die Aktion der Günen Liste Götzis auf dem Gemeindegrundstück am Garnarkt. Genau hier besteht durch die „Umsiedling“ des Feuerwehrhauses nun die einmalige Möglichkeit einen Dorfpark zu gestalten. Heute wurde ein Anfang gemacht…

GLG_Dorfgarten-4 GLG_Dorfgarten-3

GLG_Dorfgarten-8 GLG_Dorfgarten-6

GLG_Dorfgarten-5 GLG_Dorfgarten-12

Gefährliche Landes-Radroute über St. Arbogast

Gefährliche Landes-Radroute über St. Arbogast – Mehr Sicherheit durch Senkung der Geschwindigkeits­be­grenzungen auf der gesamten Montfortstraße (L 50 Walgaustraße)

Die Grüne Liste Götzis stellte auf der Sitzung der Gemeindevertretung am 3.2.14 folgenden Antrag:

Die Gemeindevertretung der Marktgemeinde Götzis ersucht die Bezirkshauptmannschaft Feldkirch, alle Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Walgaustraße L 50 (Montfortstraße) in Götzis zu verringern, um die Verkehrssicherheit dem Standard auf Landesradrouten anzugleichen.

Begründung:

Sowohl das Landesverkehrskonzept als auch das Projekt Energieautonomie 2050 sehen eine deutliche Ausweitung des Radverkehrs vor.
Auf der Walgaustraße L 50 (Montfortstr.) verläuft eine Landes-Radroute (Hauptradroute Alltag) zwischen Götzis und dem Vorderland, die mit zunehmender Elektrofahrrad-Verwendung noch wesentlich an Bedeutung gewinnt.
Die derzeitigen Geschwindigkeitsregelungen (60 km/h bzw. 50 km/h im unmittelbaren Siedlungsbereich) bieten jedoch keinesfalls ausreichende Sicherheit für Radfahrer. Mit Ausnahme eines kurzen Teilstücks am Südende ist keine separate Fahrradspur vorhanden. Radfahrer müssen mit dem Kfz.-Verkehr mitfahren.
Im Interesse der Sicherheit und zur Förderung des Radverkehrs ist eine Geschwindigkeitsreduktion unbedingt erforderlich!
Die Reduktion im Siedlungsgebiet ist auch wegen des engen Straßenraums mit teilweise eingeschränkter Übersicht und fehlendem Gehsteig mehr als gerechtfertigt.
Neben dem Sicherheitsgewinn für ungeschützte Verkehrsteilnehmer profitieren die
Anwohner sowohl im Hauptsiedlungsgebiet als auch in St. Arbogast durch die Verringerung von Lärm- und Abgasbelastung.

Unser Antrag zur Senkung der Tempolimits auf der Montfortstraße (Walgaustraße L 50 über St. Arbogast) wurde auf der GV-Sitzung von der Mehrheit abgelehnt!

ÖVP-Klubobmann Vizebgm. Dr. Clemens Ender meinte, er fühle sich wie die meisten Radfahrer, die großteils routiniert seien, sicher auf der Straße nach St. Arbogast, eine Temporeduktion sei nicht nötig. Andere Vertreter der Mehrheit meinten, die Autofahrer seien vernünftig und würden ohnehin von Tempo 60 km/h herunterbremsen, wenn ein Radfahrer unterwegs sei.
Unsere Argumente, auf Landesrouten seien laut Richtlinien des Landes wesentlich geringere Geschwindigkeiten vorgesehen, wurden ignoriert oder als unrealistisch abgekanzelt. Auch eine Reduktion um 10 km/h, die eine bedeutende Steigerung der Verkehrssicherheit bringen würde, wurde von der Mehrheit nicht einmal in Betracht gezogen. Dabei war unser Antrag kompetenzbedingt ohnehin nur ein Ersuchen an die BH Feldkirch um Angleichung der Verkehrssicherheit an den Standard auf Landesradrouten.
Dass gerade auf einem aus unserer Sicht besonders gefährlichen Straßenabschnitt, der nur mit großen, ebenfalls nicht ungefährlichen Umwegen umfahren werden kann, nichts getan wird, um Sicherheit und Attraktivität für den Radverkehr zu erhöhen, ist für uns komplett unverständlich.
ÖVP-Mandataren brachten den Gedanken vor, einen separaten Radweg auf dem gefährlichen Abschnitt zu bauen. Angesichts des erforderlichen enormen Aufwandes ist dies völlig unrealistisch, zumal die ÖVP kürzlich den Bau eines weit billigeren Teilstückes einer Landesradroute im Bereich Mösle-Sonderberg auf Jahre hinaus abgelehnt hat.
Von Seiten der SP/PF kam der Antrag, einen Rad- oder Mehrzweckstreifen zu markieren. Dieser wurde von der Mehrheit ebenfalls abgelehnt.

Die Verweigerung eines zumutbaren Mindeststandards an Verkehrssicherheit für Radfahrer und die geringschätzige Behandlung des Radverkehrs im Allgemeinen durch die ÖVP-Mehrheit sind für eine e5-Gemeinde, die auch einen Beschluss zur Unterstützung des Zieles Energieautonomie 2050 gefasst hat, untragbar und peinlich.

Wieder einsamer Budget-Beschluss in Götzis

Wiederholt konnte der Budget-Logik der ÖVP-Mehrheit mit noch mehr Schulden und noch weniger sparen KEINE der Oppositionsparteien folgen.

Der Voranschlag 2014 beläuft sich auf über 31 Mio Euro und ist damit um ca. 8 % gestiegen. Die Finanzierung dieses Voranschlags soll mit knapp 6 Mio Euro neuer Schuldenlast – das sind ca. 20% mehr – erfolgen.

Anmerkung zur GV vom 18.12.2013:
Unser Antrag auf Anschaffung einer Geschwindigkeitsanzeige (3500 €) wurde angenommen.

Der Antrag, Mittel zur Planung des Landesradroutenteilstücks Mösleweg über L 57 usw. vorzusehen (20000 €) wurde abgelehnt, die ÖVP will diesen offenbar überhaupt nicht bauen.
Auch der Antrag, 10000 € für die Grünfläche des vormaligen FW-Haus-Bauplatzes am Garnmarkt ins Budget zu nehmen, um diesen Platz auf einfache Weise als Erholungsfläche nutzbar zu machen, wurde abgelehnt.

__________________________________________

Budgetrede von Walter Heinzle zur Gemeindevertretungssitzung am 18.12.2013:

Die Grüne Liste bedankt sich bei allen, die im Amt mit der Erstellung des Budgets befasst waren, insbesondere bei Wolfgang Hotz, sowie bei den politisch Zuständigen, dem Finanzausschuss unter GR Wolfgang Marte, und bei Bgm. Werner Huber.

Der Voranschlag 2014 aus Sicht der GLG

Hüür wia fern,
oder eigentlich schlechter, muss man leider sagen. Die Gesamtentwicklung der Gemeindefinanzen verläuft noch bedenklicher als im vorangegangenen Budget. Bei einem um 8 % höheren Gesamtbudgetrahmen als 2013 sind heuer Darlehensaufnahmen von  ca. 7,5 Mio. € (Budget 13: ca. 5 Mio. €) vorgesehen, die Schuldenlast steigt um ca. 5,9 Mio. € (Budget 13: ca. 3,4 Mio. €)

Erfreulich sind einige wesentliche Investitionen im Umweltbereich
Nach mehrjähriger Verschiebung wird nun endlich der Bau der Mischwasserüberlaufbecken angegangen. Das Becken im Mösle, das nun gebaut wird, wird den unterliegenden Graben vor dem Großteil der unzumutbaren Schmutzfracht schützen, die sich derzeit noch bei jedem Regenereignis vom Götzner Kanalüberlauf mitten durch das Gemeindegebiet von Altach Richtung Koblacher Kanal und Bodensee bewegt.

Ebenfalls nach inzwischen vielen Jahren des Verschiebens wird der Moosgraben naturnäher gestaltet und gleichzeitig die daran entlangführende Wegverbindung zur L 190 realisiert.
Die Sammlung des Altpapiers mit monatlicher Entleerung der haushaltseigenen Behälter im Holsystem hat sich schon in vielen Gemeinden bewährt. Die Qualität der Wiederverwertung verbessert sich, das Verkehrsaufkommen wird geringer, die Sammelstellen werden sauberer und wesentlich verkleinert. Diese Investition zahlt sich zudem auch im engeren finanziellen Sinn aus.


Vieles ist weitgehend unbestritten
Wenn wir in unseren Stellungnahmen zu den Voranschlägen manche Bereiche kaum erwähnen, heißt das überhaupt nicht, dass wir sie für unwichtig erachten. In den Bereichen Soziales, Wirtschaft, Bildung, Kultur, Sport arbeiten wir immer konstruktiv mit und sind froh, dass es in fast allen Sachfragen aus diesen Gebieten gelingt, einvernehmliche Lösungen zu finden. Als Gemeindevertreter freut es uns, wenn wir gemeinsam gute Rahmenbedingungen für die vielfach hervorragende Arbeit vieler Götznerinnen und Götzner in den genannten Bereichen bieten können.

Wo wir andere Wege gehen wollen
Grundanliegen seit unserem ersten Antreten im Jahre 1985 ist die Erhaltung und Aufwertung unseres Lebensraumes. Zu den oben erwähnten wichtigen Bereichen kommen die Erhaltung und Verbesserung von Luft-, Wasser- und Bodenqualität , Schutz von Natur und Landschaft, kinder- und allgemein menschenfreundliche Siedlungsräume, ein intaktes Ortsbild, lokale Maßnahmen im Einklang mit vielen, die Antworten auf globale Probleme geben möchten.

Wir müssen Grün- und Freiräume erhalten und mit dem bereits genutzten Siedlungsgebiet auskommen. Eine maßvolle Verdichtung der bestehenden Verbauung gibt uns für viele Jahre Entwicklungsmöglichkeiten. Aufgabe der Gemeinde ist es, ausgleichend für Grün-, Frei- und Sportflächen innerhalb des Siedlungsraumes zu sorgen, die allen Bewohnern, insbesondere aber Kindern und Jugendlichen, im Nahraum Möglichkeiten zu Erholung, Spiel und Sport bieten. Hier fehlen derzeit nahezu alle Ansätze, obwohl kaum mehr Flächen zur Verfügung stehen. Wir sind überzeugt, dass die Grünfläche am Garnmarkt, auf der das Feuerwehrhaus geplant war, als Freifläche erhalten werden muss. Wir stellen einen Antrag für kostengünstige Maßnahmen, um der Bevölkerung dieses Grundstück als Erholungsfläche zugänglich zu machen.

Die Mehrheit plant offenbar, relativ rasch das Umlegungsgebiet Moosfeld umzuwidmen und zur Verbauung frei zu geben. Dies ist die letzte bedeutende Reserve an nicht verbauten Flächen. Im Interesse unserer Nachfahren sollten wir sehr zurückhaltend mit dieser Reserve umgehen. Es ist für uns undenkbar, dass mit der Verbauung begonnen wird, ohne zunächst klar festzulegen, wo das künftige Ortsteilzentrum Nord mit dem Kindergarten, der erforderlichen Volksschule und den Spiel- und Sportflächen situiert wird. Die Entwicklung Richtung Ganztagsschule legt es nahe, eine großzügig bemessene zusammenhängende Fläche auszuweisen.

Lokales Handeln ist überall gefragt, wenn es um die Energie- und Klimaproblematik geht. Insbesondere im Verkehrsbereich fehlen diesbezüglich weitgehend Vernunft und Verantwortungsbewusstsein. Es wäre längst geboten, umweltverträgliche Mobilität zu fördern, Belastungen zu mindern. Für die  Mehrheit in der Gemeindevertretung ist es immer noch vorrangig, die Interessen des Autoverkehrs zu sichern. Fußgänger und Radfahrer werden zweitrangig behandelt, erhalten normalerweise nur Restflächen, Fußwege werden unterbrochen, Fahrbahnen durchgezogen – im Zweifel immer für den Autoverkehr!

Das Ziel Energieautonomie 2050 sieht eine massive Aufwertung des Fahrradverkehrs vor, der ohne oder auch mit Elektrounterstützung viele Autofahrten ersetzen kann. Für den Alltagsverkehr sind Landes-Hauptverbindungen geplant. In Götzis verläuft die Hauptroute weitgehend der Bahn entlang. Mit vergleichsweise geringen Mitteln (das Land fördert mit 70%) kann ein bedeutender Teil dieses Weges verwirklicht werden – vom Mösleweg der Bahn entlang mit Brücke über die L 57 bis auf Höhe des Sonderbergs. Damit kann die L 57 kreuzungsfrei gequert werden – ein großer Sicherheitsgewinn für diese Verbindung, die auch als Schulweg dient. Wir beantragen für 2014 Mittel für die Planung. Der Bau des Mischwasserrückhaltebeckens Mösle bedingt die Verlegung eines bestehenden Weges. Der Ersatz für diesen Weg kann dann zusammen mit der Hauptverbindung im Jahre 2015 gebaut werden.

Unverständlich ist die Wertigkeit des Autoverkehrs am Garnmarkt. Wir können es uns einfach nicht leisten, jährlich 75000 € für die Tiefgaragenplätze zu bezahlen. Hier muss eine Bewirtschaftung kommen. Dass immer noch keine Fußgängerzone eingerichtet ist, versteht auch kaum jemand.
Die Verkehrsbelastung muss generell und insbesondere im Zentrum vermindert werden. Dazu müssen neue Anstrengungen unternommen werden. Wir werden keine zusätzlichen Planungsmittel beantragen, möchten aber im kommenden Jahr mit eigenen Überlegungen und Anträgen neuen Schwung in Richtung Aufwertung von Zentrum und gesamtem Siedlungsraum bringen.

Sparen, wo es geht!
Angesichts der knappen Mittel muss in der Gemeinde überall gespart werden, wo es zumutbar ist und nicht durch Verschiebung von Maßnahmen mit der Zeit höhere Kosten entstehen.

Die Sanierung von Straßen sollte genauestens auf ihre Dringlichkeit geprüft werden.
Im Bereich der Straßenbeleuchtung könnte durch minimal notwendige Lampendichte und –leistung und temporäres Ausschalten Energie und Geld gespart werden, wie es besonders energiesparende Gemeinden vormachen.

Wir meinen auch, dass die vorgesehenen Mittel für Grundkauf reduziert werden können, zumal kein Kauf ansteht und gegebenenfalls auch ein Nachtragsvoranschlag möglich ist.

Zusammenfassend stellen wir fest, dass die Mehrheit in der Gemeindevertretung, die in heiklen Fragen gerne ihre Macht betont, keinen Weg findet, die Schulden einzugrenzen. Das kostspielige Feuerwehrhaus schränkt wiederum den budgetären Spielraum ein.

Des Weiteren fehlen zukunftsweisende Konzepte und darauf gründende Vorsätze, die den Wandel unserer Heimatgemeinde und Erfordernisse nach solidarischem Handeln im großen Zusammenhang ausreichend berücksichtigen.

Im eigenen und im Namen meiner Fraktion möchte ich allen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im Neuen Jahr wünschen!

 

Copyright 2014 Grüne Liste Götzis | Impressum